Unsere aktuellen Mitteilungen
Reuchlinschule Bad Liebenzell – Außenstelle Unterhaugstett und Möttlingen:
Der alljährliche „Weihnachtspäckchenkonvoi“ – Kinder helfen Kindern
Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der Reuchlingrundschule Bad Liebenzell mit ihren Außenstellen Möttlingen und Unterhaugstett wieder mit großem Engagement am „Weihnachtspäckchenkonvoi“.
In Unterhaugstett beispielsweise fand die gemeinsame Aktion dieses Mal nicht im Freien statt, sondern im großen Klassenzimmer der Schule. Dort versammelten sich alle Kinder der Klassen 1 bis 4, um die Organisatorin des Projekts, Frau Volle, zu empfangen.
Frau Volle, die den „Weihnachtspäckchenkonvoi“ seit vielen Jahren begleitet, zeigte den Schülerinnen und Schülern einen Film, in dem die Aktion und ihre Bedeutung anschaulich erklärt wurden. So erfuhren die Kinder, dass die liebevoll gepackten Geschenke an bedürftige Kinder in Osteuropa geschickt werden – unter anderem nach Rumänien und in die Ukraine. Dort erreichen sie Kindergärten, Grundschulen, Kinderheime, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Behinderteneinrichtungen.
Der „Weihnachtspäckchenkonvoi“ hat inzwischen eine beeindruckende Geschichte: Vor 25 Jahren begann alles mit 100 Päckchen. Im vergangenen Jahr, 2024, waren es bereits 147.232 Päckchen, die von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – alle mindestens 18 Jahre alt – auf ihre Reise gebracht wurden. Frau Volle ermutigte die Kinder, später selbst als Helferinnen und Helfer mitzufahren, wenn sie einmal alt genug sind.
In den Päckchen befanden sich viele schöne Dinge: Bücher, Schreibblöcke, Bastelscheren, Zahnpasta, Stifte, Schmusetiere, Spiele, Süßigkeiten – alles, was Kinder freut und was sie gut gebrauchen können.
Nachdem der Film zu Ende war, brachten die Kinder ihre Päckchen hinaus und luden sie in den vor der Schule bereitstehenden Kombi-PKW. Von dort aus werden sie ins Sammelzentrum nach Karlsruhe gebracht, wo sie sortiert, verpackt und anschließend mit den großen Lkw auf den Weg nach Osteuropa geschickt werden.
Text: Christine Kandziora-Riechert
Foto: Christine Kandziora-Riechert


